Trauma – verstehen und begegnen

Umgang mit traumatisierten Patienten in der osteopathischen Behandlung

„Unser Körper ist unsere Heimat“. Alles was wir in unserer Lebensgeschichte erfahren haben, haben wir mit unserem und in unserem Körper erlebt. Wurde der Körper sehr verletzt, v.a. an den empfindsamsten und intimsten Stellen, trat der Schutzmechanismus in Kraft: Verdrängen, abspalten oder den Körper verlassen (Dissoziation).

Jede Berührung dieses Körpers könnte heute eine Körpererinnerung mit den dazugehörigen Gefühlen auslösen. Fanden die Verletzungen sehr früh statt, kann sich die betreffende Person oft gar nicht an das Ereignis erinnern.

Berührungen können in der osteopathischen Behandlung Panik auslösen, die das ganze Lebensgebäude zum Einsturz bringen kann, da die Unterscheidung zwischen angenehmer und unangenehmer Berührung durch die Abspaltungen des Körpers nicht erlernt werden konnte.

Wie können wir Menschen berühren, ohne eine emotionale Tretmine zum Ausbruch zubringen, bzw. welche Signale gibt es, um rechtzeitig den Patienten vor einem Ausbruch schützen zu können?

Inhalte des Seminars sind:

Was ist ein Trauma?
Woran erkennt man ein Trauma?
Was bedeutet Dissoziation?
Wie verhindere ich Dissoziation?
Welche Berührungen sind gefährlich?
Welche Berührungen geben Sicherheit?
Was ist die Aufgabe des Osteopathen?
Was muss ein/e Osteopath/in nicht tun?
Wie schaffe ich Sicherheit?
Notfallkoffer für Osteopathinnen und Osteopathen.

Kursleitung:
Johanna Adam: Diakonin; HPpsych;
Leiterin von Lebens(t)räume e. V.;
Autorin des Praxisbuches „Keine Angst vor Gefühlen“.
Michaela Dippon D. O. ®
Johanna Adam

Im Bereich Trauma  arbeiten Johanna Adam, als HP psych. (Seelsorgerin) und Michaela Dippon, als Osteopathin Hand in Hand. Jeder arbeitet in seinem Fachgebiet seit vielen Jahren und sie ergänzen sich hier, um traumatisierten Menschen einen optimalen und individuellen Behandlungsrahmen zu bieten.Verband der Osteopathen

Termin:

29.11.2019 bis 01.12.2019

Am 30.11. wird um 19 Uhr im Anschluss an den zweiten Kurstag das Netzwerktreffen „Christen in der Osteopathie“ stattfinden.
Am 01.12.2019 wird ein gemeinsamer Gottesdienstbesuch angeboten.

Voraussetzung:

Voraussetzung für die Kursteilnahme ist eine abgeschlossene 4-jährige Osteopathieausbildung mit 1350 Std.

Kursgebühr: 480€
Seminarort:

Hindenburgstr. 129/1
73728 Esslingen a. N.

Enthalten:

Ausführliches Skript, Kaffee bzw. Tee mit Gebäck in den Pausen.

Adresse:

Hindenburgstr. 129/1; 73728 Esslingen
Tel.: 0711-8209390
info@Christen-in-der-Osteopathie.de

 

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Allgemeine Geschäftsbedingungen zur Teilnahme an Fortbildungen von „Christen in der Osteopathie“

Ein Kursplatz gilt als bestätigt, wenn eine verbindliche Anmeldung vorliegt, die Zugangsvoraussetzungen zur Kursteilnahme erfüllt sind und der Kursplatz von „Christen in der Osteopathie“ bestätigt wurde.

Im Falle einer Absage wird eine Bearbeitungsgebühr fällig. Bis zu 4 Wochen vor Beginn der Fortbildung beträgt die Bearbeitungsgebühr 50€. Bei weniger als 4 Wochen vor Kursbeginn ist, unabhängig vom Grund der Absage, die volle Kursgebühr zu begleichen. Es sei denn der Kursplatz wird von jemand, der die Teilnahmebedingungen erfüllt, besetzt. Absagen müssen schriftlich erfolgen.

Bei nicht fristgerechter beglichener Kursgebühr kann der Kursplatz gegen Berechnung der oben genannten Bearbeitungsgebühr weiter vergeben werden.

Sollten Fortbildungen durch Krankheiten von Dozenten/innen, durch Unterbelegung oder anderen nicht von Christen in der Osteopathie zu vertretenden Gründen kurzfristig abgesagt werden müssen, erhalten die Teilnehmern/innen ihre bereits gezahlte Teilnahmegebühren zurück. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen, auch wenn den Teilnehmern weitere Kosten über die Teilnahmegebühr  hinaus entstanden sind.

In den Veranstaltungsräumen halten sich die Teilnehmer / innen auf eigene Gefahr auf. Bei Übungen und Demonstrationen handeln sie auf eigene Gefahr und eigenes Risiko. Schadensersatzansprüche gegen Dozenten/innen von Christen in der Osteopathie sind gleich aus welchem Grund ausgeschlossen, sofern nicht grobe und zurechenbare Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegt.

Esslingen, den 12.08.2017